12. bis 14. Februar 2026, St. Pölten
"digital - optimal?!"
Digitale Entwicklungen in der frühen Kindheit
zwischen Chancen, Grenzen und
pädagogischer Verantwortung.
Anmeldung
Die Registrierung ist beendet.
Programm am Vormittag
9.00 bis 12.00 Uhr
Lars Eichen
„Digitale Erfahrungsräume in der Elementarpädagogik: Chancen nutzen, Risiken verstehen, Verantwortung tragen“
Digitale Technologien sind fester Bestandteil kindlicher Lebenswelten. Kinder nutzen sie zunehmend früher und intensiver (IFES, 2020; MFS, 2024). Die Förderung digitaler Kompetenzen im Elementarbereich ist als eine Aufgabe aufgrund unterschiedlicher Begründungslinien– wie Zukunftsfähigkeit, Bildungsprozesse, Prävention und Teilhabe (Knauf, 2024) anzuerkennen. Einheitliche Beschreibungen des WIE fehlen jedoch weitgehend. Elementarädagogische Fachpersonen benötigen für diese Aufgabe selbst digitale Kompetenzen, um Kindern verantwortungsvolle Erfahrungsräume zu eröffnen (Veenker & Kubandt, 2021). Eine reflektierte Haltung gegenüber digitalen Technologien bildet die Grundlage, um Chancen digitaler Bildung zu nutzen und Risiken sensibel zu begegnen.
In dem Vortrag werden dazu Themenfelder auf Kinder- und Fachpersonenebene adressiert. Es soll dazu angeregt werden, sich bewusst der eigenen Rolle und Verantwortung für die frühe digitale Medienbildung anhand leitender Kriterien und auf der Grundlage der eigenen pädagogischen Expertise zu widmen.
Andrea Buhl-Aigner
„Babys und Digitale Medien“ – Einfluss von digitalen Medien und smarten Geräten auf die Entwicklung von Babys und Kleinkindern
unte Displays ziehen Kinder magisch an. Welchen Einfluss haben die Geräte auf die Entwicklung und Gesundheit von Babys und Kleinkindern?
In diesem Vortrag zeigt Ihnen Smartphone Coach Andrea Buhl-Aigner, was der Konsum digitaler Medien für die frühkindliche Entwicklung bedeutet. Sie lernen Ihre eigenen Nutzungsgewohnheiten kennen und erfahren, mit welchen Maßnahmen Sie ein sicheres Umfeld für kleine Kinder schaffen.
Einfluss von Smartphones auf die Entwicklung bei Babys und Kleinkindern:
• Wie Babys und Kleinkinder lernen, und was dabei (nicht) hilft
• Sag es mir vor - Spracherwerb im digitalen Zeitalter
• Mama schaut nicht her - Parallelen zum Stillface-Experiment
• "Ich brauch' eine Pause!" - Handy und Tablet als Babysitter
• Bonding und smarte Geräte
• Ablenkung & Aufmerksamkeit
• Die Mediennutzung der Eltern als Vorbild: Nutzungsmuster erkennen und verändern
• Eltern beraten und Bewusstsein schaffen – hilfreiche Informationen und Downloads für Eltern für den Umgang mit smarten Geräten in der Familie.
Smarte Geräte im Familienleben:
• Was ist wichtig in der Kommunikation, im Beisammensein, im Umgang miteinander?
• Wie viel Platz bekommen Handy & Co im Familienalltag?
• Vereinbarungen in der Partnerschaft
• Das Handy als "Unterbrecher" - mehr Ruhe und besserer Schlaf (für Kinder und Eltern)
Handy-Fotos und Handy-Videos von Kindern
• Die Familie im Internet, im WhatsApp-Status und auf Instagram
• Sicherheit und Schutz der Privatsphäre
Geräte, Strahlen, blaues Licht
• Mythen & Fakten zu Mobilfunktstrahlung
• Die Rolle von blauem Licht, Dopamin und Adrenalin
Mona Jas - „Papier, Stein, Schere und digitale Welten – wie kann das zusammen gehen?“
Über die Bedeutung des Umgangs analoger und haptischer Werkzeuge, wie „Papier, Stein und Schere“, für die Orientierung in digitalen Welten im KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst St. Pölten.
Lecture
Das KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst bietet Kindern einen haptisch sinnlichen Zugang in künstlerischen Prozessen. Der Input gibt Antworten auf die Frage, inwiefern damit gleichzeitig elementare Grundlagen für jedes Kind geschaffen werden, einen selbstbestimmten und kreativen Umgang mit digitalen Werkzeugen zu finden. Basierend auf aktuellen theoretischen Fachbeiträgen und empirischen Studien werden für die Praxis im Kindergarten Methoden und Werkzeuge vorgestellt. Mit diesen können Kinder eine Orientierung in digitalen Welten entwickeln und Sicherheit in der Erschließung neuer digitaler Medien.
Antonia Dinzinger - „Scrollen und klicken statt Blickkontakt? Wie Smartphones frühe Beziehungen beeinflussen“
Smartphones sind längst ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens – und somit auch des Familienalltags. Doch welchen Einfluss haben diese neuen „Familienmitglieder“ auf das familiäre Miteinander? Was passiert, wenn Eltern ihre Aufmerksamkeit zwischen Kind und Smartphone aufteilen müssen?
Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Forschung zu diesen Fragen und stellt vor wie die elterliche Nutzung von Smartphones das Erleben und Verhalten von Babys beeinflusst. Ziel ist es, theoretische Erkenntnisse und Forschungsergebnisse praxisnah zu vermitteln. Zahlreiche Beispiele aus dem Alltag verdeutlichen, wie sich die Nutzung digitaler Geräte auf die Interaktion und Kommunikation mit Säuglingen und Kleinkindern auswirkt. Es wird diskutiert, wie Fachpersonen präventiv über bestimme Phänomene von Smartphones aufklären können, um einen bewussten und reflektierten Umgang mit digitalen Geräten zu fördern.
Antje Bostelmann
„Kita der Zukunft. Wie digitale Medien und KI die frühe Bildung herausfordern.“
Regina Romanek
„Digitale Medienbildung im elementaren Bildungskontext – von der Theorie zur praktischen Umsetzung“
Rein theoretisch wissen wir alle von der digitalen Durchwirkung der eigenen Lebenswelt und der unserer Kinder.
Rein theoretisch haben wir eine Ahnung, oder auch oft schon mehr Wissen davon, dass digitale Medien einen berechtigten Stellenwert in der elementaren Bildung haben (sollten).
Und rein theoretisch haben viele schon Kontakt mit digitalen Werkzeugen wie Bee Bot oder digitalem Fotoapparat gehabt, vielleicht sogar ein solches im eigenen Haus liegen.
Aber wie soll eine Umsetzung in die Praxis einer Kinder(garten)gruppe geschehen?
Wobei können welche digitalen Werkzeuge wie, was unterstützen?
Welche spannenden Möglichkeiten eröffnen sich damit den Kindern?
Welche Bedeutung spielt gerade bei diesem Thema die Bildungskooperation
mit den Eltern?
Unterlegt mit zahlreichen Praxisbeispielen aus jahrelangem Forschen und Erleben mit Kindern im Vorschulalter, sollen in diesem Vortrag Antworten auf diese und viele andere Fragen gegeben werden.
Anne Kuhnert
„Ohne Frust mit Lust“ - Digitale Medien kindgerecht in der Elementarpädagogik einsetzen"
Schneller und umfangreicher als gedacht hat die digitale Welt Einzug in die Frühpädagogik gehalten. Die Digitalisierung, als gesellschaftliche Veränderung in allen Lebensbereichen und besonders in der Kommunikation, lässt sich nicht aus dem Kindergarten heraushalten. Nicht nur, dass z. B. Kinder durch Videokonferenzen am Gruppengeschehen teilhaben können,
weil sie aufgrund von Krankheit zuhause bleiben müssen. Auch Familien können durch digitales Material der Fachkräfte eine Bildungsdokumentation ihres Kindes erleben und das Gefühl haben, sie wären an der täglichen Entwicklung ihres Kindes dabei.
Im Vortrag soll es darum gehen aufzuklären und zu informieren, was der „Digitale Wandel“ eigentlich ist, was er umschreibt und wieso er solche Bedeutung für die Frühpädagogik hat. Zudem wird auf die kindliche Entwicklung geschaut, aber auch auf die Befürchtungen und Sorgen der Fachkräfte. Frühpädagogische Bildungseinrichtungen müssen sich digitalen
Veränderungen stellen und Überlegungen anstellen, inwiefern sie Bildungsangebote schaffen können, die Kinder und Familien dabei begleiten, verantwortungsbewusst mit Medien und der Digitalität umzugehen – von „Goldenen Regeln für eine kindgerechte Mediennutzung“ bis hin zu konkreten Ideen, um aus dem Konsum eine digitale Entwicklungswerkstatt entstehen lassen zu können.
Elisabeth Eder-Janca
"Digitale Lebenswelt im Kindergarten – Wenn schon Medien, dann sinnvoll"
Digitale Medien sind Teil der Lebenswelt von Kindern – auch schon im Kindergarten-Alltag.
Im Alter von einem Jahr ist der erste Kontakt mit digitalen Medien. 72 Prozent der 0- bis 6-Jährigen sind bereits im Internet. Erschreckende Zahlen?!
Andererseits gibt es positive, sinnvolle Anwendungen, die Kreativität, Lernen und das tägliche Leben unterstützen.
„Kritisch hinterfragen – optimal nutzen“ ist das Motto für uns PädagogInnen.
Unsere Fragen:
Welche Inhalte sind altersgerecht und geeignet?
Welche digitalen Entwicklungen gibt es?
Welche Chancen bieten uns digitale Medien?
Dazu gibt es konkrete Tipps und Ideen für den pädagogischen oder familiären Alltag.
Programm am Nachmittag
13.30 bis 16.00 Uhr
Vorträge
Manuela Müllner
Viele Gewaltpräventionskonzepte setzen dabei an, Kindern Lösungsstrategien nahezubringen und suggerieren damit, dass sie in der Lage wären, Täter*innen von Gewalttaten abzuhalten, oder sich selbst vor Gewalt zu schützen. Zeitgemäße Gewaltprävention muss bei Erwachsenen in ihrer Rolle als Vorbild usw. ansetzen, um Kinder und Jugendliche zu schützen.
In diesem Seminar wird über allgemeine ethische und traditionelle Werte, die pädagogische Haltung, Glaubenssätze und eigene Verhaltensmuster diskutiert. Unser Verhalten im Alltag der analogen Welt ähnelt dem Vorgehen in der digitalen Welt. Gemeinsam spannen wir den Bogen von der „analogen“ in die „digitale“ Welt, erörtern wirkungsstarke oder wirkungsschwache Konzepte zum Schutz unserer Kinder. Der dienstliche Medienkonsum, bzw. die Verwendung von div. digitalen Diensten wird im Kontext der DSGVO praxisnah und verständlich erarbeitet. Aktuelle Trends und Challenges digitaler Plattformen werden vorgestellt. Digitale Medienkompetenz ist in Zusammenhang mit Gewaltprävention unverzichtbar.
Teilnehmer:innen erhalten während des Workshops die Gelegenheit ihre Einstellungen am eigenen Smartphone zu überprüfen. Ein kleiner Einblick in der Welt der KI und die direkte Umsetzung (ChatGPT) wird während des Seminares gestattet.
Gemeinsam wird erarbeitet, welche Potenziale der Pädagog*innen und auch der Kinder gefördert werden können, um Kinder und auch uns selbst zu schützen.
Hinweise für Teilnehmende:
Die Präsentation beinhaltet eine große Anzahl von digitalen Medien (Fotos & Videos, Reels, TikTok’s, usw.), sodass Erwachsene ein Gespür entwickeln, wie die Reizüberflutung bzw. der Informationsüberfluss auf unser Gehirn wirkt.
Bringe gerne dein Smartphone mit!
Andrea Buhl-Aigner
Für alle Pädagog:innen, die smarte Geräte in der Gruppe regulieren und mit Fragen oder Beschwerden von Eltern konfrontiert sind.
Inklusive kostenlosen Unterlagen für Elterngespräche (PPT-Vorlage inkl. Vortragsnotizen, FAQs, Einführung zur Anwendung)
• Sie möchten die Mediennutzung der Kinder am Elternabend ansprechen, wissen aber nicht wie? Von mir bekommen Sie die wichtigsten Themen in Eltern-tauglicher Form fertig aufbereitet.
• Eltern wenden sich mit Fragen oder Beschwerden an Sie oder kritisieren die Regelungen im Kindergarten? Mit den Infos aus diesem Vortrag sind Sie vorbereitet und beantworten die wichtigsten Fragen kompetent und selbstbewusst.
• In diesem Vortrag bekommen Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie die Eltern Ihrer Kinder ins Boot holen und die Verantwortlichkeiten und Aufgaben klarstellen.
• Mit meinen Vorlagen halten Sie einen kompakten und inhaltlich hochwertigen Vortrag am Elternabend (inkl. Vortragsnotizen!), mit den FAQs sind Sie auf die wichtigsten Fragen der Eltern vorbereitet und haben eine ausführliche Basis für ein Handout oder Download.
Hinweise für Teilnehmende:
Inklusive Download-Paket „Unterlagen für Elterngespräche“
Workshops
Doris Bach - AktivRaum
PORTFOLIOdigital als Entwicklungsdokumentation – ein Instrument, das vor allem im Hochschulbereich Gegenstand von Forschung und Lehre ist. Auch im elementaren Bildungsbereich hat sich die stärkenorientierte Dokumentation in Form eines Portfolios bereits etabliert. Durch die Nutzung von digitalen Geräten auch im Kindergarten eröffnet sich jedoch ein ganz neues Feld dieser Dokumentationsform: Das PORTFOLIOdigital im elementaren Bildungsbereich. Doris Bach stellt in diesem Workshop das Konzept der digitalen Portfolioarbeit vor, welches im Rahmen einer Pilotierung der NÖ Abteilung Kindergärten entwickelt und mehrere Jahre in ausgewählten Kindergärten erprobt und evaluiert wurde.
In diesem Workshop erfahren Sie, welche Kompetenzbereiche durch den Einsatz von PORTFOLIOdigital im elementaren Bildungsbereich angesprochen werden und wie dieser neue Weg der Entwicklungsdokumentation in der Praxis umgesetzt werden kann.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Dieser Workshop ist für Sie interessant, wenn
- Sie auf der Suche nach einer zeitgemäßen, stärkenorientierten Form der Entwicklungsdokumentation sind.
- Sie für neue Wege der Partizipation in Ihrem Bildungsalltag offen sind.
- Sie Interesse am Einsatz von digitalen Medien im Kindergarten haben.
Mgr. Gabriela Slobodova , Mgr. Kristina Melnik , Mag. Elisabeth Abraham - AktivRaum
Der Bee-Bot eröffnet Kindern schon im Vorschulalter spielerische Zugänge zu Sprache, Mathematik und kreativen Lernprozessen. Er lässt sich ohne Vorkenntnisse einsetzen und begleitet Kinder neugierig durch den Jahreslauf – vom Kürbisfest im Herbst bis zu Frühlingsblumen oder Sommerabenteuern.
Im Workshop steht das gemeinsame Tun im Vordergrund: Die Teilnehmenden probieren selbst aus, wie einfache Beispiele aus der Handreichung funktionieren, und erleben den Bee-Bot aus Sicht der Kinder. In Kleingruppen werden Materialien erprobt, auf eigene Rahmenbedingungen angepasst und anschließend präsentiert. So entstehen praxisnahe Ideen, die sich sofort in den Kindergartenalltag übertragen lassen.
Darüber hinaus zeigt der Workshop, wie vielfältig der Bee-Bot genutzt werden kann – ob im Sprachspiel, bei Bewegung und Orientierung, in mathematischen Aufgaben oder in kleinen Geschichten. Neben dem praktischen Ausprobieren gibt es Tipps für die sprachsensible Gestaltung, Hinweise zu Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit) sowie Anregungen, wie pädagogische Fachkräfte die Motivation der Kinder gezielt aufgreifen können. Durch den intensiven Austausch und die kreative Zusammenarbeit entwickeln die Teilnehmenden einen Ideenpool, der digitale Bildung spielerisch, alltagsnah und kindgerecht verankert.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Falls Sie bereits Erfahrung mit dem Bee-Bot haben, bringen Sie gerne auch eigene Ideen mit.
Elisabeth Eder-Janca - AktivRaum
Wenn schon digitale Medien verwendet werden, dann soll es altersgerecht, sinn- und lustvoll geschehen.
In diesem Workshop schauen wir uns praktische Apps, Tools, Webseiten und deren Einsatzmöglichkeiten im pädagogischen Alltag an.
Wichtige Voraussetzung dafür: altersgerecht, datenschutzgerecht, kinderleicht zu bedienen und nach Möglichkeit analog und digital verbindend.
Zusätzlich gibt es Tipps für die Umsetzung im familiären Umfeld.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Handy/Tablet diesmal unbedingt erwünscht!
Sollte auch die Möglichkeit geben, Apps für den Test herunter zu laden.
Ladegerät nicht vergessen!!!!
Eva Pölzl-Stefanec, MA - AktivRaum
Der Workshop bietet eine praxisorientierte Einführung in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Planung von Entwicklungsangeboten sowie für die Dokumentationsarbeit in elementarpädagogischen Einrichtungen. Dabei steht die Unterstützung von Fachpersonen im Mittelpunkt – KI wird nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug zur Entlastung und Professionalisierung verstanden. Anhand konkreter Beispiele werden Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt, z. B. bei der Formulierung von Bildungszielen, der Strukturierung von Wochenplänen oder der sprachlichen Ausarbeitung von Entwicklungsdokumentationen. Die TN erhalten Impulse, wie KI sinnvoll in bestehende pädagogische Abläufe integriert werden kann – stets mit Blick auf Fachlichkeit, Partizipation und pädagogische Verantwortung. Der Workshop richtet sich an elementarpädagogische Fachpersonen mit Interesse an digitalen Innovationen und ohne Vorkenntnisse im Bereich KI.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Wenn möglich, bitte Laptop oder Tablet inkl. Tastatur mitbringen.
Verena Schaffer - AktivRaum
In diesem praxisorientierten Workshop erkunden wir spielerisch und alltagsnah den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge im Kindergarten. Im Zentrum steht das entdeckende Lernen mit dem BeeBot – sowohl im Stationenbetrieb als auch in der App – als Einstieg in erste Programmiererfahrungen. Ergänzend dazu lernen die Teilnehmenden kreative Anwendungen am iPad kennen, wie z. B. einfache Animationen, sowie die Online-Leseplattform Onilo zur Sprachförderung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem „Computational Thinking“ im Elementarbereich: Anhand ausgewählter Praxisbeispiele aus dem Geometriekoffer und der Logobox wird gezeigt, wie Kinder durch logisches Denken, Mustererkennung und Problemlösen spielerisch an informatisches Denken herangeführt werden können.
Katja Schrott - AktivRaum
In diesem praxisorientierten Workshop erkunden wir spielerisch und alltagsnah den Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge im Kindergarten. Im Zentrum steht das entdeckende Lernen mit dem BeeBot – sowohl im Stationenbetrieb als auch in der App – als Einstieg in erste Programmiererfahrungen. Ergänzend dazu lernen die Teilnehmenden kreative Anwendungen am iPad kennen, wie z. B. einfache Animationen, sowie die Online-Leseplattform Onilo zur Sprachförderung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem „Computational Thinking“ im Elementarbereich: Anhand ausgewählter Praxisbeispiele aus dem Geometriekoffer und der Logobox wird gezeigt, wie Kinder durch logisches Denken, Mustererkennung und Problemlösen spielerisch an informatisches Denken herangeführt werden können.
Antje Bostelmann und Silke Scharper AktivRaum
Eva Huber - ForschungsRaum
Digitale Medien und kreative Technologien eröffnen vielfältige Möglichkeiten, den pädagogischen Alltag zu bereichern und Lernprozesse spannend zu gestalten. In diesem praxisorientierten Seminar lernen pädagogische Fachkräfte Einsatzmöglichkeiten kennen, die im Rahmen des EU-Projekts „Education for Tomorrow AT-CZ“ der Abteilung Kindergärten entwickelt und erprobt wurden. Dabei werden verschiedene digitale und kreative Tools vorgestellt, die sich unkompliziert in die Arbeit mit Kindern integrieren lassen.
Ein Schwerpunkt des Seminars ist die Einführung in „Canva“, ein vielseitiges Online-Tool, das sich hervorragend für Vorbereitungsaktivitäten eignet. Gemeinsam erkunden wir, wie mit Canva ansprechende Elterninformationen, Spiele und andere Materialien erstellt werden können – schnell, einfach und kreativ. Die praktische Anwendung steht dabei im Vordergrund: Die Teilnehmenden setzen eigene Ideen direkt um und gestalten Materialien für ihren pädagogischen Alltag. Für die Teilnahme und Erprobung ist ein eigener Laptop erforderlich.
Ergänzend werden digitale Tools vorgestellt, die kreative Lernprozesse unterstützen – beispielsweise der 3D-Stift zum Gestalten und Experimentieren oder der Tellimero-Stift, mit dem Lernmaterialien durch Sprache und Ton lebendig werden.
Das Seminar verbindet Information, praktische Erprobung und Austausch von Ideen. Ziel ist es, Pädagoginnen und Pädagogen Mut und Motivation zu geben, digitale und kreative Tools bewusst, reflektiert und mit Freude in ihre Bildungsarbeit zu integrieren.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Für die Arbeit und Erprobung von Canva ist ein eigener Laptop erforderlich.
Katharina Mühl - ForschungsRaum
Inhalte:
• Was Kinder heute wirklich stark macht: Einführung in das Konzept der Glückskompetenz als Metakompetenz
• Digitale Reizüberflutung & Dauerablenkung: Wie wir Kindern helfen, innere Ruhe, Fokus und Selbstwahrnehmung zu entwickeln
• Die 5 Säulen des Wohlbefindens (PERMA-Modell) – kindgerecht gedacht
• Vom Konsumieren zum Gestalten: Selbstwirksamkeit fördern mit und ohne digitale Medien
• Emotionale Resilienz im Alltag: Umgang mit Frust, Wut und ÜberforderungPraktische Übungen und Rituale für den pädagogischen Alltag, die emotionale Sicherheit, Achtsamkeit und Lebensfreude fördern
Ziel des Workshops:
Teilnehmende erhalten konkrete Impulse und Übungen, um Kinder in einer zunehmend digitalen, schnellen Welt emotional zu stärken. Sie erfahren, wie sie Glückskompetenz alltagsnah und kindgerecht fördern können und wie sie selbst dabei innerlich stabil und resilient bleiben.
Isabella Pitzl - ForschungsRaum
Viele Kinder bewegen sich bereits sehr früh in der digitalen Welt – oft abseits gängiger Empfehlungen. Diese wird Teil ihrer Wahrnehmungs- und Vorstellungskraft und entwickelt sich nicht selten zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Lebenswelt. Wie können wir damit umgehen? Wie können wir Kindern in ihrer Lebenswelt begegnen? Und was können wir daraus für ihre Begleitung in der „echten Welt“ lernen?
In diesem Workshop wollen wir gemeinsam erkunden, welche digitalen Welten das sind, wie wir Kinder dort abholen können und welche wertvollen Impulse sich daraus für ihre Entwicklung ableiten lassen.
Regina Romanek, MA - ForschungsRaum
Kinder im letzten Kindergartenjahr wollen entdecken, forschen, verstehen, sich ausdrücken.
Digitale Werkzeuge werden als interessante und bereichernde Erweiterungen in den Bereichen MINT, Sprachförderung, Medienkompetenz der elementaren Bildungs – und Erfahrungsqualität erfahrbar.
Sie unterstützen kreatives Herangehen an oft komplex erscheinende Herausforderungen.
In diesem Workshop soll den teilnehmenden Personen möglich werden die Vielfalt digitaler Werkzeuge kennenzulernen, sie zu Erproben und zahlreiche Ideen der Anwendung und Methodik in der Praxis zu erfahren.
Der thematische Schwerpunkt liegt dabei im elementarpädagogischen Bereich der Sprachkompetenz und den Fachbereichen MINT.
Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen soll motivieren, Fragen ermöglichen und Klarheiten = Motivation schaffen.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Handout wird erst im Nachhinein den TN übermittelt; es wird dem Verlauf des Workshops entsprechend, zeitnahe zugesendet
Katharina Biringer - ForschungsRaum
Bedingt durch die Mediatisierung, kommen bereits Kleinkinder mit digitalen Medien in Kontakt. Digitale Technik ist nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Der Umgang mit Medien in der Kernfamilie hat dabei einen langfristigen Einfluss auf das spätere Medienhandeln der Heranwachsenden. Doch auch im (elementar)pädagogischen Kontext können Anreize gesetzt werden, um den Kindern einen Einstieg in eine kompetente Mediennutzung zu ermöglichen.
In diesem Workshop werden wir nach einem kurzen theoretischen Input, konkrete Fallbeispiele analysieren und diskutieren und daraus Leitlinien erarbeiten, an denen wir uns in der didaktischen Umsetzung orientieren können. Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum: Welchen Nutzen hat der Einsatz digitaler Medien in der Elementarpädagogik? Wie weit kann in der Elementarpädagogik von einer Förderung von Medienkompetenz gesprochen werden?
Was können wir Kleinkindern zumuten? Was können wir selbst umsetzen, ohne unsere Kapazitäten zu erschöpfen? Wo brauchen wir selbst Hilfe?
Wir werden in Kleingruppen arbeiten und am Ende unsere Ergebnisse sammeln.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Bringen Sie gerne eigene Beispiele mit, die Sie diskutieren wollen. Im Optimalfall verständigen Sie mich vorab bis Ende Januar 2026 unter katharina.biringer@fhstp.ac.at , damit ich Ihr Beispiel gleich in den Workshop einbauen kann. Vor Ort eingebrachte Beispiele sind auch gerne gesehen. Der Workshop lebt von der aktiven Partizipation und Interaktion.
Eva Maria Stadler - ForschungsRaum
Den Begriff ‚Digitale Spielgaben‘ haben wir im Zuge eines Forschungsprojekts an der Universität für angewandte Kunst entwickelt. Das Wort ‚Gabe‘ leitet sich von den Spielgaben Friedrich Fröbels ab, die er im 19. Jahrhundert entwickelt hat. Fröbel ging es darum, Kinder zu befähigen geometrische Muster aus der Natur abzuleiten und diese in der Geometrie und der Kunst anzuwenden.
In dem Forschungsprojekt ‚Digitale Spielgaben‘ beschäftigen wir uns mit Prinzipien und Anwendungen des Digitalen, wie Mustererkennung, Binarität, Algorithmus, Logik Gatter und suchen diese spielerisch mit analogen Mitteln verständlich zu machen.
In dem Workshop für die Fachtagung ‚KinderZukunftsRäume‘ besteht die Möglichkeit gemeinsam mit Studierenden der Universität für angewandte Kunst digitale Prozesse in analogen Spielformen zu erproben.
Kuhnert Anne - KooperationsRaum
Digitale Medien sind längst fester Bestandteil des Familienalltags – und bringen sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Die Aufgabe als Fachkraft ist es dabei, Familien auf diesem Weg zu unterstützen – mit Wissen, Strategien und Einfühlungsvermögen. Im Workshop erfahren Sie, warum Medienzeit Familienzeit sein kann – und wie Sie Eltern befähigen, sie bewusst und verbindend zu gestalten. Die aktuelle KIM-Studie 2024 zeigt: Während gut 92 % der Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren mindestens einmal pro Woche fernsehen, nutzen 70 % regelmäßig Streamingdienste wie Netflix – häufig individuell und ohne Begleitung. Das bedeutet: Medien sind da – doch Familienzeit gestaltet sich oft fragmentiert. Genau an diesem Punkt setzen wir an: mit Haltung, Klarheit und handlungsorientierten Tools. Werden Sie zur stärkenden Begleiterin für Familien, die sich oft unsicher fühlen. Studien belegen, dass etwa 40 % der Eltern sich überfordert fühlen und nicht ausreichend mediale Regeln oder Begleitung bieten können. Ihre Rolle gewinnt daher an Bedeutung: Sie geben nicht nur Wissen weiter, sondern vermitteln Strategien – z. B. wie gemeinsame Medienzeit regelhaft zur Familienzeit wird, Konflikte fair gestaltet oder Vorbilder für Mediennutzung gesetzt werden. Sie stärken Eltern, indem Sie sich als vertrauenswürdige Begleiterin und Mentorin verstehen – nicht als Verbotsinstanz.
Mag. Dr. Caroline Weberhofer - KooperationsRaum
Heute halten bereits im Kleinkindalter Smartphone, Tablet usw. Einzug in den Alltag der Kinder. Was machen die Kinder mit den digitalen Medien, und was machen die digitalen Medien mit den Kindern? Welche Tipps können Eltern gegeben werden, wenn sie hinsichtlich des Umgangs mit Medien Fragen stellen? Wie kann man den Medienkonsum in der Arbeit mit Eltern thematisieren? Wie kann ich einen Elternabend zum Thema Kinder und Digitale Medien gestalten? Und wie kann ich die Eltern erreichen, die nicht zum Elternabend kommen?
Diese Fragen werden im Seminar gemeinsam bearbeitet und es werden Handouts und weitere Unterlagen vorgestellt, die in der Elternarbeit eingesetzt werden können. Ein möglicher Ablauf eines Elternabends zum Thema Kinder und Digitale Medien wird konzipiert, der dann in der Praxis auch eingesetzt werden kann.
Ziel: Anregungen und Unterlagen für die Elternarbeit zum Thema Kinder und Digitale Medien mitnehmen.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Sie erhalten alle Unterlagen aus dem Seminar elektronisch.
Margarete Zöchmeister, BA - KooperationsRaum
Medienerziehung ist weit mehr als die Frage nach Bildschirmzeit. Im Kindergartenalltag begegnen pädagogische Fachkräfte digitalen Themen auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Wenn Kinder Inhalte mitbringen, die sie überfordern. Wenn ein geplantes Medienprojekt im Team gut durchdacht ist, bei Eltern jedoch auf Skepsis stößt. Oder wenn Beobachtungen auf eine ungesunde Mediennutzung zu Hause hindeuten und ein Gespräch darüber ansteht.
Dieser Workshop lädt dazu ein, genau hinzuschauen.
Wie gelingt es, medienbezogene Themen mit Eltern professionell und wertschätzend zu besprechen, auch wenn sie heikel sind? Wie kann eine klare, reflektierte pädagogische Position erkennbar gemacht und im Gespräch mit Eltern wirksam vertreten werden, ohne in Rechtfertigung oder Bewertung zu geraten?
Gemeinsam werden sprachliche Werkzeuge kennengelernt, die Verbindung statt Widerstand ermöglichen und eine Haltung stärken, die Eltern mitnimmt, ohne zu belehren. Es geht um Kommunikation auf Augenhöhe und klare Gesprächseinstiege. Dabei wird die Fähigkeit entwickelt, auch bei sensiblen Themen aus einer übergeordneten Perspektive heraus zu denken und zu handeln.
Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen zu gewinnen und die eigene Rolle in der Elternkommunikation bewusster wahrzunehmen.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Dieser Workshop richtet sich an alle, die mit Eltern im Austausch stehen und ihre Gesprächsführung in herausfordernden oder sensiblen Situationen stärken möchten.
Alexandra Wonka - KooperationsRaum
Immer früher kommen Kinder mit digitalen Medien, Handys und dem Internet in Berührung. Dieses Seminar widmet sich der Frage, wie ein sinnvoller, sicherer und altersgerechter Umgang bereits im frühen Kindesalter vermittelt werden kann.
Dabei werden folgende Themen behandelt:
• Wie kann ein verantwortungsvolles Heranführen an Smartphone und Internet gelingen?
• Worauf sollten Pädagog:innen und Eltern besonders achten?
• Welche Gefahren und rechtlichen Aspekte gilt es zu kennen?
• Wie kann ich selbst zu mehr Sicherheit und Medienkompetenz beitragen?
• An wen kann man sich wenden, wenn Unterstützung nötig ist?
Ziel des Seminars ist es, Orientierung, praxisnahe Anregungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag zu vermitteln.
Carmen Wusatiuk - KooperationsRaum
Tablets, Smartphones und Streaming-Angebote sind heutzutage schon im Säuglings- und Kleinkindalter allgegenwärtig – teils zum Lernen, häufig aber auch zum Beruhigen oder Ablenken. Im Familienalltag werden digitale Medien dadurch häufiger und intensiver eingesetzt, als es den Nutzungsempfehlungen für junge Kinder entspricht. Doch was brauchen Kinder in den ersten Lebensjahren für eine gesunde Entwicklung – und welche Rolle spielen digitale Medien dabei?
Im Workshop wird auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse der Frage nachgegangen, wie frühe Mediennutzung zentrale Entwicklungsbereiche – von Motorik und Sprache bis hin zu sozioemotionalen und selbstregulatorischen Fähigkeiten – beeinflusst und wie sich dadurch das kindliche Verhalten verändert. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen praxisnahe Orientierungshilfen im Vordergrund: Wie können Pädagog*innen Eltern in ihrer Medienerziehung kompetent unterstützen? Und welche Strategien sind hilfreich, wenn in Familien ein problematisches Nutzungsverhalten sichtbar wird? Durch fachlichen Input, Diskussionen und den gemeinsamen Austausch werden realistische, alltagstaugliche und nachhaltige Ansätze erarbeitet, um Familien in einer zunehmend digitalen Umwelt entwicklungsförderlich zu begleiten.
DI Wilfried Baumann und Prof, Dr Gerald Futschek - WissensRaum
Der „Biber der Informatik“ ist weltweit einer der erfolgreichsten Initiativen zur Förderung des Informatischen Denkens an Schulen (2024: 4 Millionen Teilnehmer aus 74 Ländern). Der Aufgabenpool wurde von einem internationalen Team erstellt und wird jährlich durch neue Aufgaben erweitert. Der Wettbewerb richtet an Jugendliche der Schulstufen 3-13 weil bei der Teilnahme (entweder einzeln oder in Zweierteams) Lesekompetenz vorausgesetzt werden muss. Beim Einsatz im Unterricht und für ausgewählte Aufgaben kann die Zielgruppe aber in Richtung Kindergarten erweitert werden.
Hinweise für die Seminar-teilnehmenden:
Als Teil des Workshops stellen wir Ihnen selbsterklärendes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, das bereits auf die erforderlichen Einheiten zugeschnitten ist und praktische Informationen für die Unterrichtenden enthält. Damit haben Sie alles in der Hand, um sofort und ohne Vorbereitungsaufwand in Ihren Unterricht zu starten. Wenn Nachfrage besteht, kann das Material jährlich durch neue Einheiten ergänzt werden.
Maga Drin Maria Dabringer - WissensRaum
Der Kurzworkshop stellt die Tatsache in den Mittelpunkt, dass wir uns als Menschen mit neuen technologischen Errungenschaften beschäftigen müssen, um gesellschaftlich mit-reden und mit-gestalten zu können – ob wir wollen oder nicht. Darüber hinaus obliegt uns die Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen, uns zu Themen wie KI – auf Basis von seriösen Informationen und Wissen – eine Meinung zu bilden und in pädagogischen Kontexten Position zu beziehen. Das ist nicht immer leicht zu bewerkstelligen.
Das Design des Workshops ist methodisch auf eine Weise angelegt, dass die teilnehmenden Personen die Möglichkeit bekommen,
• über ihre eigene (medien-)pädagogische Kompetenz nachzudenken,
• sich mit anderen über die Herausforderungen, die uns durch KI im pädagogischen Kontext begegnen, auszutauschen und
• die eigene Positionierung und Haltung zu diesen Themen zu reflektieren und zu schärfen.
Es gilt der Frage nachzugehen: Welche Kompetenzen, welche Überlegungen und welche Haltung(en) brauchen wir als pädagogisch Tätige für eine informierte & kompetente Begleitung von Kindern und Jugendlichen in ihrem Umgang mit Neuen Medien und KI?
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Dieser Workshop ist keine Weiterbildung zum Thema KI, sondern bietet einen Rahmen, sich mit dem individuellen und kollektiven gesellschaftlichen Umgang mit der Thematik KI aus anthropologischer Perspektive auseinanderzusetzen und sich auszutauschen.
Es sind alle willkommen, die sich mit ihrem eigenen Umgang mit neuen Medien und KI reflektiert auseinandersetzen und mehr über sich und andere erfahren möchten.
Sonja Bartl, Anna Brodacz, BA und DSA Kurt Ettenauer - WissensRaum
Der Workshop bietet einen Einblick, warum Suchtprävention bereits in der frühen Kindheit beginnt und wie diese in der pädagogischen Praxis, auch im Kontext von Mediennutzung, gestaltet werden kann. Als pädagogische Fachkraft soll Ihnen der Workshop praxisnahe Infos und Tools an die Hand geben, um Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu stärken. Dabei werden vor allem folgende Themen behandelt:
•Was ist eine Abhängigkeit? Gibt es eine Medienabhängigkeit?
•Folgen problematischer Nutzung digitaler Medien im Kleinkindalter
•Kindliche Bedürfnisse: was brauchen Kinder für eine gesunde Entwicklung?
•Medienkompetenz altersgerecht fördern
•Medieneinsatz im Kindergartenalltag – Austausch & Inputs für die Praxis
•Wie bespreche ich das Thema Medien mit Eltern?
Hinweise für Workshop-Teilnehmende:
Der Workshop bietet sowohl Informationsvermittlung als auch Raum für Reflexion und Austausch zu eigenen Erfahrungen im Berufsalltag.
Kathrin Habermann, Msc MA - WissensRaum
In diesem interaktiven 3-stündigen Workshop „Digitale Medien – Chancen und Risiken im Kindergarten“ beleuchten wir praxisnah, wie digitale Angebote die kindliche Entwicklung beeinflussen.
Unsere Schwerpunkte:
• Risiken: Einfluss auf motorische Entwicklung, die Sprachentwicklickung, verminderte Aufmerksamkeit und Frustrationstoleranz, Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten
• Chancen: Förderung der Reflexionsfähigkeit, sowie kreative Einsatzmöglichkeiten
Anhand konkreter Fallbeispiele und Überlegungen sowie Erfahrungsaustausch analysieren wir, wie sich intensive Mediennutzung auf die kindliche Entwicklung auswirkt und welche Anzeichen von Überforderung auftreten können. Zudem werden die potenziellen Chancen von digitalen Medien im Kindergartenalltag besprochen und reflektiert.
Der Workshop bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und die Entwicklung neuer Ideen für Ihren Kindergartenalltag, um digitale Medien kompetent und verantwortungsvoll einzusetzen – für eine gesunde und kreative Mediennutzung Ihrer Schützlinge.
Barbara Kellner, MA und Mag. Dr. Simone Weiß - WissensRaum
Digitale Technologien haben längst Einzug in den Alltag gefunden und erweisen sich dabei als vielversprechende Instrumente. Ein kompetenter und sicherer Umgang mit diesen Technologien ist künftig unerlässlich. War vor 20 Jahren der Einsatz von Computern im Unterricht noch Neuland, ist dieses Know-how heute absolute Grundvoraussetzung. Aus diesem Grund ist es erforderlich frühzeitig Berührungspunkte zu schaffen und Barrieren abzubauen.
Im Science Center Niederösterreich, betrieben von der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich, werden in der „Werkstatt der Zukunft“ auf 100 m2 neue Technologien in Form von Workshops vermittelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind zum Kennenlernen und Ausprobieren eingeladen. In diesen Workshops wird gearbeitet mit: AR/VR, Lasercutter, 3D Druck, Schneidplottern, KI-Anwendungen auf Laptops und iPads, Ozobots, Robotik und Sensorik, uvm.
Das besondere an diesen technischen Anwendungen: Es bedarf oft wenig technischen Vorwissens, um sie in der pädagogischen Arbeit gezielt einzusetzen. Ziel des Seminars ist es, einige dieser neuen Technologien selbst kennenzulernen, damit diese in die eigene Arbeit eingebaut werden können und Kinder dazu animiert werden, sich bewusst damit auseinanderzusetzen. Dafür sind teilweise spezielle Geräte erforderlich, die einfach und kostengünstig zu beschaffen sind.
Neben Workshopangeboten, bietet die Abteilung Wissenschaft und Forschung auch zahlreiche weitere Programme, die ideal geeignet sind, um Wissenschaft in den pädagogischen Alltag zu bringen (bspw. Magazin Forschen oder YouTube-Kanal „Niederösterreich forscht digital“).
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Technische Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich
Dr. Isabella Sarto-Jackson - WissensRaum
Die Gehirnentwicklung ist bei der Geburt in weiten Teilen noch nicht abgeschlossen und erfolgt postnatal durch neuroplastische Prozesse (entwicklungs- und erfahrungsbedingte Veränderungen des Gehirns) bis ins frühe Erwachsenenalter. Aufgrund dieser Neuroplastizität ist das kindliche Gehirn besonders lernfähig, trägt aber auch ein erhöhtes Vulnerabilitätsrisiko, wenn Kinder negativen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Negative Erlebnisse und Stressoren, wie Traumata, Isolation oder Mobbing können zu weitreichenden anatomisch-funktionellen Veränderungen des kindlichen Gehirns führen, die in weiterer Folge zu kognitiven Beeinträchtigungen führen und langfristig verstärkte Angstreaktionen auslösen können. In den letzten >10 Jahren verwenden Kinder und insbesondere Jugendliche vermehrt digitale Endgeräte als Strategie zur Stressregulation. Neurobiologische Erkenntnisse zeigen allerdings, dass eine übermäßige Nutzung digitaler Geräte Risiken für das sich entwickelnde Gehirn birgt.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
• Vermittlung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere im Hinblick auf die kindliche Gehirnentwicklung
• Aufzeigen von neurobiologischen Ursachen und auslösenden Faktoren um emotionale Krisen, Aggression und Gewaltbereitschaft besser verstehen zu können
• Auseinandersetzung mit stress-induzierten Affekthandlungen anhand von Beispielen
• Reflexion eigener Zugänge zum Thema Emotionen, Stress und Beziehungsarbeit
• Vermittlung psychoedukativer Maßnahmen zur traumasensiblen Beziehungsarbeit und Krisenbewältigung
Prof. Dr. phil. Graziele Lautenschlager - WissensRaum
Basierend auf den Prinzipien des Interaktionsdesigns stellt dieser Workshop sowohl eine Sensibilisierung als auch einen kritischen Ansatz für digitale Medien bei Kindern dar. Hauptsächlich befasst er sich mit möglichen konstruktiven und konkreten Antworten sowohl auf die neurologischen Auswirkungen übermäßiger Bildschirmnutzung als auch auf die rein utilitaristische Nutzung von Medien.
Die den Teilnehmern vorgeschlagenen Aktivitäten und Reflexionen integrieren die Themen des Forschungsprojekts Kinderklang Jam, das die Entwicklung einer Klangumgebung umfasst, die von Kindern im Alter von 5 bis 7 Jahren gemeinsam in einer Jam-Logik gespielt werden soll. Die Projektinitiative wurde teilweise durch Beobachtungen zu den Einschränkungen des sehr attraktiven kommerziellen Produkts Toniebox ausgelöst, das neben den Nachteilen eines proprietären Produkts auch eine individuelle und relativ passive Erfahrung mit Klang fördert und verstärkt, was durch die Verwendung von Kopfhörern noch verstärkt werden kann.
Als empirische Antwort auf eine Reihe von Fragen, die sich die Gesellschaft derzeit im Zusammenhang mit der frühen Konfrontation von Kindern mit digitaler Technologie stellt, verbindet dieses interdisziplinäre Projekt digitale Medien und ästhetische Bildung mit Schwerpunkt auf Klang-/Hörerfahrungen. Das Konzept der klangbasierten ästhetischen Bildung für und mit Kindern basiert auf der Idee des erweiterten und ausgedehnten Spiels. Es integriert Erkenntnisse aus der Musikpädagogik und der digitalen Medienpädagogik, indem es Klangkunst und Storytelling nach den Prinzipien und Besonderheiten digitaler Medien vermittelt.
Hinweis für Workshop-Teilnehmende:
Offenheit, Kreativität und Spontaneität sind willkommen.
Übersicht Referentinnen und Referenten
Seit mehreren Jahren als muttersprachliche Mitarbeiterin in grenzüberschreitenden SK-AT Interreg-Projekten der Abteilung Kindergärten der NÖ Landesregierung tätig.
Elementar- und Primarpädagogin mit Erfahrung in der Leitung eines Kindergartens. Derzeit als Kindergarteninspektorin beim Land Niederösterreich tätig.
Diplomierte Kindergarten- und Hortpädagogin mit Montessoriausbildung und Zusatzqualifikation in Motopädagogik. Langjährige Erfahrung als Pädagogin und Leiterin in Kindergärten sowie in der Eltern- und Erwachsenenbildung. Seit 2005 als Referentin der Fachstelle Niederösterreich für Suchtprävention tätig.
Mitarbeiter der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG).
Leitet Workshops für Lehrerinnen und Schülerinnen sowie Sommercamps im Bereich Informatik.
Langjährige Mitarbeit beim Projekt Biber der Informatik.
Schwerpunkte: informatisches Denken, Coding, Robotik und Künstliche Intelligenz.
Fachlich unterstützt durch Univ.-Prof. Dr. Gerald Futschek (TU Wien, im Ruhestand)
Junior Researcher an der Universität für angewandte Forschung St. Pölten, Institut für Creative Media Technologies. Zuvor Junior Scientist an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Bereich Medien- und Kommunikationsforschung. Ehrenamtlich im Vorstand von Radio Orange 94.0 aktiv, mit beruflichen Erfahrungen in Medienprojekten, Marketing und Bildungsarbeit.
Antje Bostelmann ist ausgebildete Erzieherin und bildende Künstlerin sowie Gründerin von Klax, einem europäischen Bildungsträger mit Einrichtungen in Deutschland, Schweden und Dänemark. Sie entwickelte die Klax Pädagogik, ein modernes Konzept, das das Kind in den Mittelpunkt der Bildungsarbeit stellt. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin zahlreicher pädagogischer Fachbücher engagiert sie sich für Bildung für nachhaltige Entwicklung und einen europaweiten pädagogischen Austausch. Antje Bostelmann ist Mutter von drei Kindern und lebt in Berlin.
Kindergartenpädagogin, Sozialarbeiterin, Sexual- und Theaterpädagogin. Nach Erfahrungen in privaten und öffentlichen Kindergärten sowie in der Leitung eines Jugendzentrums ist sie heute als Sexualpädagogin für die ÖGF, Schulsozialarbeiterin in Niederösterreich und Referentin der Fachstelle NÖ für Sexualpädagogik und Suchtprävention tätig.
studierte Journalismus & Medienmanagement an der FHWien sowie Interdisziplinäre Umweltwissenschaften und absolvierte die Österreichische Medienakademie. Nach 15 Jahren in Website-Entwicklung und Online-Marketing widmet sie sich heute der digitalen Bildung. Als Smartphone-Coach und Spezialistin für digitale Medien macht sie Eltern, Pädagog:innen und Fachkräfte „Smartphone fit“. Zudem ist sie Vortragende an der FHWien für Journalismus & Medienmanagement und im FRANKL Zentrum Wien in der Ausbildung für Logopädagogik tätig.
Sozialwissenschaftlerin und Universitätslektorin.
Freiberuflich tätig als Moderatorin, Unternehmensberaterin, Trainerin und Beraterin im Wissenschafts-, Erwachsenenbildungs- und NGO-Bereich.
Schwerpunkte: systemische Organisations-, Team- und Einzelberatung (Psychodramatische Organisationsaufstellung), Schul- und Personalentwicklung.
weitere Details: www.mariadabringer.at
Dr.in Antonia Dinzinger ist Psychologin, Forscherin und stellvertretende Leiterin des Instituts für Early Life Care an der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg. Sie leitet Projekte wie Smart.Daddy und die Evaluation der Mobilen Frühförderung Wien und ist als Referentin sowie Dozentin im Universitätslehrgang Early Life Care tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen frühe Bindungs- und Interaktionserfahrungen, Mentalisierungsfähigkeit und elterliche Smartphone-Nutzung.
Studium der Betriebsinformatik, Leitung der EDV im drittgrößten österreichischen Pressevertrieb. Nach dem Wechsel in die Pädagogik Ausbildung und Zertifizierung zur Medienpädagogin (u. a. Theunert, Baake, Götz, Aufenanger). Leitung des Zentrums Medienbildung und österreichweite Dozentin in der Fortbildung von Pädagog:innen aller Schulstufen.
Erzieher, Lehramtsstudium Sekundarstufe I., seit 2019 Universitätsprofessor, Leitung Arbeitsbereich Digitalisierung in der Elementarpädagogik, Institutsleitung des Instituts für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung an der Universität Graz, Vorsitz Sektion Elementarpädagogik der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB), Mitglied im Forschungsnetzwerk FUTURE EDUCATION
Diplomierter Sozialarbeiter im Landesdienst Niederösterreich mit Erfahrung in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenensozialarbeit. Seit 2001 in der Suchtprävention tätig und seit 2003 Referent der Fachstelle Niederösterreich für Suchtprävention.
Ergotherapeutin mit Bachelorabschluss in Ergotherapie sowie Masterabschlüssen in Gesundheitswissenschaften und Management von Gesundheitsunternehmen. Seit 2015 selbstständig im pädiatrischen und geriatrischen Bereich tätig. Autorin und Vortragende zu den Themen Medienkompetenz und digitale Kindheit, mit zwei Fachbüchern im Springer Verlag (u. a. Übersetzung ins Arabische 2024, Neuauflagen 2025).
Künstlerin, Forscherin und Autorin mit langjähriger Erfahrung in Kunstvermittlung und kultureller Bildung. Nach dem Studium der Visual Studies an der Universität der Künste Berlin und einer Dissertation in Kulturwissenschaft an der Universität Hildesheim leitete sie zahlreiche künstlerische Forschungsprojekte. Lehr- und Forschungstätigkeit an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, 2018 Leitung Art Mediation der 10. Berlin Biennale, 2019–2021 Vertretungsprofessur an der Universität Hildesheim. Seit 2021 Künstlerische Direktorin des KinderKunstLabors für zeitgenössische Kunst in St. Pölten.
Absolventin des Studiengangs Media Management an der FH St. Pölten. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt in London folgten Tätigkeiten in den Bereichen IT und Kommunikation. Seit 2019 in der Abteilung Wissenschaft und Forschung im Fachbereich Wissenschaftsvermittlung und Talenteförderung tätig.
Staatlich geprüfte Erzieherin mit Bachelorabschluss in Frühpädagogik. Multiplikatorin für die Prävention von sexualisierter Gewalt.
Graziele Lautenschlaeger ist eine brasilianische Medienkünstlerin, Forscherin und Professorin für Medientechnologien an der Fachhochschule St. Pölten. Sie lebt seit 2022 in Linz, wo sie bis 2024 als Postdoktorandin am VALIE EXPORT Center Linz tätig war. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft und untersucht die poetischen und symbolischen Ebenen technologischer Artefakte im Kontext von Kybernetik, Medienarchäologie und neuem Materialismus. Ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Projekte wurden international präsentiert, unter anderem in Südamerika, Europa und den USA. Weitere Informationen: grazielelautenchlaeger.com
Seit 2005 als muttersprachliche Mitarbeiterin und seit 2009 als pädagogische Koordinatorin in grenzüberschreitenden SK-AT Interreg-Projekten für die Abteilung Kindergärten der NÖ Landesregierung tätig.
Beraterin der Positiven Psychologie (Inntal Institut), diplomierte Lebens- und Sozialberaterin sowie Mentaltrainerin (Mentalakademie Europa) und zertifizierter Life Design Coach. Nach Studien in Produktmarketing, Innovationsmanagement und Wirtschaftsberatung war sie sechs Jahre als internationale Product Managerin in Großkonzernen tätig. Seit über zehn Jahren selbstständige Trainerin der Positiven Psychologie und Glückscoach. Autorin des Buches „Glückskompetenz – in 5 Schritten zu mehr Lebensfreude und Zufriedenheit“.
Lehrbeauftragte an der PH Wien und NÖ, Keynote-Speakerin und Expertin für Kinderschutz mit langjähriger Erfahrung in Gewalt- und Sexualdeliktsprävention. Ehemalige Polizeibeamtin im Landeskriminalamt Wien, spezialisiert auf Kinderbefragungen und Gewaltprävention. Seit 2022 in der Erwachsenenbildung tätig, mit Projekten für die Stadt Wien und die Bildungsdirektion. Gründerin von Feelfri (www.feelfri.at) sowie diplomierte Lebens- und Sozialberaterin mit Schwerpunkt Sexualität, Gendersensibilität und Gewaltprävention.
Erfahrene Pädagogin mit Tätigkeit in Wiener und niederösterreichischen Kindergärten. Durch Ausbildungen in Erwachsenenbildung und Lebens- und Sozialberatung liegt ihr Schwerpunkt heute auf Elternbildung und den digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. In freier Praxis und als Trainerin tätig, u. a. in Kooperation mit Saferinternet.at, „Tut gut!“ Niederösterreich und dem WIFI Niederösterreich.
Langjährige Elementarpädagogin und Leitung. Seit 2015 in der Fort- und Weiterbildung für elementarpädagogische Fachkräfte tätig. Nach mehreren Lehraufträgen an österreichischen Hochschulen seit 2020 Assistenzprofessorin am Arbeitsbereich Elementarpädagogik der Universität Graz sowie stellvertretende Leitung des Internationalen Zentrums für Professionalisierung in der Elementarpädagogik.
Elementarpädagogin mit Ausbildungen in Montessoripädagogik, mathematischer Früherziehung, Sensorik sowie Legasthenie- und Dyskalkulieförderung. Studium der MedienSpielPädagogik. Langjährige Erfahrung als gruppenleitende Pädagogin und Praxisbetreuerin in Wien. Initiatorin des Projekts „Transition Kindergarten – Volksschule“ und Mitwirkung an der Implementierung der Handreichung „Digitale Medienbildung in elementaren Bildungseinrichtungen“ in Kooperation mit dem Charlotte-Bühler-Institut. Seit 2010 als Referentin in den Bereichen mathematische Frühförderung, Transition, Religions- und Medienpädagogik tätig, von 2016 bis 2023 Lehrtätigkeit an der Donau-Universität Krems.
Neurobiologin und Kognitionswissenschafterin mit Habilitation in Neurobiologie. Forschungstätigkeit am AKH Wien und am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien, Gastwissenschafterin am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg. Geschäftsführerin und wissenschaftliche Gruppenleiterin am Konrad Lorenz Institut für Evolutions- und Kognitionsforschung in Klosterneuburg. Lektorin an mehreren Hochschulen und Expertin für Psychoedukation in interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Lehrerin für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Informatik mit Masterabschluss in Educational Technology – Multimedia Leadership (Donau Universität Krems). Unterrichtet an den Sportmittelschulen Schwechat, Tulln und Fels-Grafenwörth mit Schwerpunkt Digitale Grundbildung. Medienberaterin bei NÖ Media und Leiterin des Medienzentrums NÖ Mitte.
Erzieherin, Lerntherapeutin und Klax-Fachpädagogin im Bildungsbereich Universum. Sie realisiert medienpädagogische Projekte mit Kindern und vermittelt praxisnahes Wissen zu Stromkreisen und dem Einsatz digitaler Medien im Kindergarten und in der Grundschule.
Lehrerin für Mathematik, Geschichte und Sozialkunde an der Mittelschule Klosterneuburg. Absolventin der Lehrgänge eLearning und ePädagogik sowie Mathematik Digital. Medienberaterin im NÖ Media – Medienzentrum NÖ Mitte.
Erfahrene Pädagogin mit Schwerpunkt auf Sprachdidaktik und frühkindlicher Bildung. Nach vielen Jahren an der Comenius-Universität Bratislava ist sie seit 2013 als Expertin in grenzüberschreitenden Bildungsprojekten (SK-AT) für die NÖ Landesregierung tätig. Aktuell unterstützt sie Kinder im privaten Waldkindergarten in Bratislava als Sprachförderassistentin.
Kunsthistorikerin mit langjähriger Erfahrung in der Leitung und Kuratierung renommierter Kunstinstitutionen. Von 1994 bis 2005 Direktorin des Grazer Kunstvereins, anschließend Curator in Residence an der Akademie der bildenden Künste Wien und Kuratorin am Belvedere. 2011–2013 Leiterin der Galerie der Stadt Schwaz. Seit 2013 Professorin für Kunst und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst Wien, 2019–2023 Vizerektorin der Universität.
Ehemalige ORF-Redakteurin (1996–2014), seit 2009 Trainerin in der Elementarbildung mit Schwerpunkt Kinder und Medien. Seit 2014 Senior Lecturer an der Universität Klagenfurt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Lehrbeauftragte an weiteren Bildungseinrichtungen, u. a. der PH Baden und dem WIFI Kärnten.
Diplomstudium der Soziologie und Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien. Langjährige Lehrtätigkeit an der Universität Wien sowie Hauptreferentin im Bundesministerium für Inneres. Seit 2024 in der Abteilung Wissenschaft und Forschung im Fachbereich Wissenschaftsvermittlung und Talenteförderung tätig.
Als „Digital Immigrant“ hat sie digitale Technologien erst im Erwachsenenalter kennengelernt und nutzt ihre Erfahrung heute gezielt in der Präventionsarbeit. Seit 1999 Polizistin, seit 2014 im Landeskriminalamt im Bereich Prävention tätig. Mit Ausbildungen in Gewalt- und Konfliktbewältigung, Sexual-, Mobbing- und Groomingprävention ist sie seit fast zehn Jahren als Referentin für "SaferInternet" aktiv.
Studienhintergrund in Erziehungswissenschaft und Psychologie. Sie arbeitet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie am Institut für Early Life Care in Salzburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Mediennutzung in Familien und der Mentalisierungsfähigkeit von Pädagog:innen im Kontext kindlicher Entwicklung.
Ausgebildete Elementarpädagogin mit langjähriger Leitungserfahrung in Wien und Niederösterreich. Nach dem Bachelorstudium Sozialmanagement in der Elementarpädagogik und Ausbildungen in Lebens- und Sozialberatung, Mentaltraining, Coaching und Supervision liegt ihr Schwerpunkt heute auf stärkenorientiertem Elterncoaching, Begleitung in Familiensituationen sowie Teamcoachings und Supervision für pädagogische Fachkräfte. Seit 2024 Elternberaterin beim SOS-Kinderdorf und seit 2025 selbstständig tätig.
Anreise FH St. Pölten
🅿️ Parken
Vor Ort steht ein Parkplatz zur Verfügung, allerdings sind die Stellplätze begrenzt. Zusätzliche Parkmöglichkeiten gibt es rund um die FH sowie in der Garage des Landesklinikums.
🕗 Check-in
Der Check-in findet von 8:00 bis 8:50 Uhr im Foyer der FH statt.
🍽️ Mittagessen
Vor Ort stehen verschiedene Möglichkeiten für das Mittagessen zur Verfügung. Die Verpflegung erfolgt auf eigene Kosten.
💶 Eigenleistungsanteil
Pro Tag und Teilnehmer*in ist ein Eigenleistungsanteil von 30 € zu bezahlen.
Organisatorisches:
Im Anschluss an die Anmeldung erhalten die Teilnehmenden ein gesondertes Schreiben mit detaillierten Informationen zu den Zahlungsmodalitäten.
Für Landesbedienstete in den Landeskindergärten Niederösterreichs wird der Eigenleistungsanteil in der Höhe von 30 € im Gehaltsweg eingehoben.
Storno:
Eine Abmeldung ist ausschließlich aus triftigen Gründen bis spätestens 15. Dezember 2025 möglich. Diese muss schriftlich erfolgen. Wir ersuchen um Verständnis, dass nach diesem Termin keine Änderungen oder Abmeldungen mehr berücksichtigt werden können.
Schriftliche Mitteilungen richten Sie bitte an post.k5.weiterbildung@noel.gv.at
Abendprogramm
🎨 KIKULA – Kinderkunstlabor
Ab 16:30 Uhr öffnet das Kinderkunstlabor seine Tore und lädt zu einem kreativen Rundgang ein.
Um kurze Anmeldung wird gebeten: post.k5.weiterbildung@noel.gv.at